Porträt der hessischen Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus

Digitale Prozesse für bessere Services

Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus über die Bedeutung veränderter Arbeitsweisen für eine bürgernahe Verwaltung

Die Digitalisierung ist ein zentraler Treiber für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft, unserer Gesellschaft und unseres Staates. Sie stellt damit auch die öffentliche Verwaltung vor die Aufgabe, ihre Arbeitsweisen konsequent weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht allein um technische Lösungen, sondern um modernes, effizientes und bürgernahes Verwaltungshandeln. Papierakten und umständliche Antragsprozesse müssen innerhalb der Verwaltungen so schnell wie möglich der Vergangenheit angehören. Mit dem DMS 4.0 setzen wir konsequent auf digitale Prozesse und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Leistungsfähigkeit der hessischen Landesverwaltung. Das Verwaltungshandeln wird so auf ein neues Niveau gehoben.

Die Digitalisierung der Verwaltung ist eine der größten staatlichen Transformationsaufgaben unserer Zeit. Digitale interne Prozesse erleichtern den Mitarbeitenden ihre tägliche Arbeit. Zugleich gilt: Nur eine moderne Verwaltung kann den berechtigten Erwartungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen gerecht werden. Hessen investiert daher gezielt in spürbare Verbesserungen für alle Nutzerinnen und Nutzer staatlicher Leistungen. Gemeinsam mit Bund und Kommunen bringt Hessen als bundesweit erstes Pilotland mehr Tempo und mehr Service in die Verwaltungsdigitalisierung und schafft damit eine Blaupause für ein beschleunigtes, flächendeckendes digitales Angebot an Verwaltungsleistungen. Mithilfe von Roll-in-Teams werden gezielt Leistungen online verfügbar gemacht, die Millionen Menschen im Alltag betreffen. Damit es in Hessen künftig heißt: „Rathaus to go. Amt. Klick. Fertig.“

Darüber hinaus unterstützt die Hessische Landesregierung die Kommunen vielfältig bei der Verwaltungsdigitalisierung. Die kostenlose Bereitstellung der Digitalisierungsplattform Civento sowie des Beteiligungsportals ermöglicht neue, vor allem standardisierte Nutzungsmöglichkeiten. Mit der Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung im Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation wurde gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden zudem eine zentrale Anlaufstelle geschaffen.

Digitalisierung macht nicht an Behördengrenzen Halt. Entsprechend erstrecken sich die Anstrengungen auf alle Ebenen der Verwaltung. Eine moderne, digitale Verwaltung bedeutet weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und damit einen deutlich besseren Service für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Sie senkt Kosten und schafft zugleich die Voraussetzungen für einen handlungsfähigen Staat in herausfordernden Zeiten. 

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